Ausschnitt aus dem Vorgänger-Programm:

"Mutter Natur und Vater Staat"

Das Märchen vom Freihandelsabkommen

Ratingagenturen
Foto: Michael Petersohn

H.G.Butzko:

"Menschliche Intelligenz"

oder:

Wie blöd kann man sein?

Neues Programm


Als Captain Kirk und Mr. Spock mal einen entfernten Himmelskörper besuchten, kamen sie anschließend zu dem Fazit: "Es gibt keine menschliche Intelligenz auf diesem Planeten." Das funkten sie zur Erde.
Einem Planeten, auf dem vor tausenden von Jahren ein paar Leute Stimmen hörten, über die anschließend Bücher geschrieben wurden, worin zu lesen war, dass man so leben muss, wie in diesen Büchern geschrieben steht, oder man kommt in die Hölle.
Das Erstaunliche ist nicht, dass diese Bücher Weltbestseller wurden. Das Erstaunliche ist, dass bis heute Milliarden von Menschen ihr Leben nach diesen Büchern ausgerichtet haben. Die einen wollen dabei einen säkularen, die anderen einen Gottesstaat, die einen mit friedlichen Mitteln, die anderen mit AstroTV.
Aber ob Dschihadisten im Nahen Osten, oder Evangelikale im Wilden Westen, selbst CDU/CSU berufen sich in ihrem Namen auf einen Religionsstifter, und auch wenn sie sich in der Wahl ihrer Methoden unterscheiden, so haben sie alle etwas gemeinsam: Sie vermischen in übergriffiger und unzumutbarer Weise Religion und Politik.
Wobei unterschieden werden muss zwischen Religionen und Religiosität.
Religiosität ermöglicht dem Einzelnen eine Beziehung zum Ganzen. Religionen sind Kartelle zur Durchsetzung von Machtinteressen. Deswegen brauchen Religionen unbedingt religiöse Menschen, um ihnen Gottesfurcht einzuflößen. Während religiöse Menschen nicht unbedingt Religionen brauchen, um den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen.
Höchste Zeit also für einen gläubigen Atheisten. Und wer wäre da nicht besser geeignet, als HG. Butzko, Dauergast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Träger des deutschen Kleinkunstpreises. Stets tagesaktuell kommt sein satirisch-politisches Kabarett ohne Gebetsmühlen und Moralpredigt aus. Er jongliert nicht mit Keulen, sondern mit Gedanken, und wenn er singt, dann ist es das Hohelied der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Butzkos Argumente sind nicht immer bequem, aber dafür logisch statt ideologisch. Und manchen spricht er dabei ins Gewissen, vielen aus der Seele, doch vor allem immer Klartext.
Im Namen des Geistes, des Herzens, und der heiligen Lust am Leben. Da weiß man, was man hat. Amen!

Presse:

HG Butzko räsoniert: "Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass sich zwischen uns, unserer Arbeit und unserem Geld Leute rumtreiben, auf die wir auch gerne verzichten können." ... Butzko macht sich auf die Suche nach Verantwortlichen für die Schieflage im Land, für die Schere zwischen Arm und Reich, für die wachsende Zahl der Nichtw√§hler und für die Finanzkrise überhaupt. Bei ihm bleibt der Zeigefinger nicht mahnend erhoben sondern zeigt bald auf jene, die Butzko als Schuldige ausmacht
GENERAL-ANZEIGER (Bonn) Premierenkritik


Eintritt 18.- Euro
Ermäßigung


Beginn der Vorstellung: 20.00 Uhr
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